"Hunde haben nicht nur die bessere Nase als wir, sie haben meist auch den besseren Riecher!"

- Heimito Nollé


Anatomisch betrachtet sind Hunde dazu gemacht Riechleistung zu vollbringen. Im Vergleich zu uns Menschn ist die Hundenase mit ihrer Riechschleimhaut und ihren Riechzellen ca. 50 mal so groß. Unsere Hunde können 246 Grundgerüche unterscheiden. Wenn wir uns nun überlegen, dass wir Menschen mit nur 3 Grundfarben unsere Welt kunterbunt mit allen möglichen Farbabstufungen sehen, was können unsere Vierbeiner dann erst mit 246 dieser Grundbausteine für ihre Nase wahrnehmen....

Mal davon abgesehen, dass Hunde eh schon ihre Umwelt vor allem über Gerüche wahrnehmen, macht es ihnen meist unheimlich viel Spaß die Nase gezielt einzusetzen und dafür belohnt zu werden. Suchaufgaben können sehr vielfältig sein und auch sehr individuell gestaltet werden. Es gibt sie für drinnen und für draußen, einfach nur zum Spaß, zu unserer Unterstützung im Alltag und mit lebensrettendem Hintergrund.


Mantrailing

Objektsuche / Verlorensuche

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Mantrailing ist eine spezielle Art der Personensuche. Während beispielsweise bei der Flächensuche unser Hund frei nach jeglicher Art menschlichen Geruchs sucht, folgt ein Mantrailer gezielt der Geruchsspur einer bestimmten Person. Hierbei ist er mit einer Leine mit seinem Menschen verbunden über welche das Team auch während der Suche miteinander kommuniziert. Beim Mantrailing orientiert sich unser Hund anders als beim Fährten nicht an Bodenverletzungen sondern allein am Individualgeruch der zu suchenden Person.

Personensuche und damit auch das Mantrailing ist eine Aufgabe, bei der sich Mensch und Hund nochmal auf eine andere tolle Art und Weise kennenlernen. Wenn man sich daruf einlässt, wächst man als Team mit jedem Training mehr zusammen und kann letztenendes auch schwierigere Aufgaben mit seinem Partner gemeinsam lösen.

Bei der Objektsuche lernt unser Hund bestimmte Gegenstände zu suchen. Hat er diese gefunden zeigt er uns dies an (z.B. durch bellen, absetzen, ablegen,...) oder bringt sie zu uns. Die Objektsuche und auch die Futtersuche lässt sich gut in den Alltag integrieren und kann auch in Innenräumen praktiziert werden.

Eine spezielle Art der Objektsuche stellt die sogenannte Verlorensuche dar. Hierbei lernt der Hund einen zuvor zurückgelegten Weg nach einem verlorenen Gegenstand abzusuchen. Dies kann durchaus eine praktische Unterstützung für uns sein, wenn beispielsweise während der Gassirunde unser Schlüssel oder das Portemonnaie unbemerkt aus der Tasche gefallen ist.